Berufs- und Studienorientierung 9 - Exkursionen zu Unternehmen und Ausbildungsstätten am 22. März 2017

Start-Up „Mealy-App“ der netztronauten UG

Wir starteten in der Schule mit einem Quiz als Einführung. Mit Hilfe eines Textes erfuhren wir etwas zu den Unterschieden zwischen einem Start-Up und einem großen Konzern und sollten uns gleich ausprobieren, ein eigenes Unternehmen zu entwickeln. So vorbereitet machten wir uns auf den Weg nach Schöneberg zum Firmensitz von „Mealy“. Die Gründerin von „Mealy“ stellte uns die Geschichte der Entwicklung der App und der Firma vor. Dabei erfuhren wir auch etwas über das Gründen eines Start-Ups. Auch unsere Fragen wurden ausführlich beantwortet.  Bei „Mealy“ handelt es sich um eine Koch-App mit Rezepten, die von Foodbloggern inspiriert sind. Die App selbst ist kostenlos. Die Firma finanziert sich durch Bestellungen, die in der App getätigt werden können. Gefällt einem ein Rezept, kann man sich die Zutaten nämlich liefern lassen und vom Preis bekommt die Firma eine Provision. Das Gründen ist ein Risikogeschäft. Nach Aussage der Gründerin startet eines von 10 Start-Ups durch, zwei kommen auf null und sieben enden als Verlustgeschäft.

Jonas Bünner, 9c

 

Physikalisch-Technische Bundesanstalt

In der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt wurde uns zuerst die Werkstatt, in der Feinmechaniker ausgebildet werden, gezeigt. Wir erfuhren, was ein Azubi nach drei Jahren Ausbildung können muss.

Als Abschlussprüfung muss er nämlich eine Maschine bauen, welche Kunststoff, Stahl und Kupfer auseinanderhalten kann.

Ein Elektroniker muss demgegenüber als Abschlussprüfung ein Kamerasystem bauen, welches zwischen zwei Kameras wechselt und das Bild auf einem Bildschirm wiedergibt. Zur PTB gehört auch eine Tischlerwerkstatt. Hier sahen wir uns einige Holzverbindungen an, die der Tischlermeister für uns vorbereitet hatte. Eine dieser vielen Verbindungen müssen die Tischler-Azubis im ersten Ausbildungsjahr herstellen.

Ich fand diese Exkursion interessant, um diese Berufe kennenzulernen, habe sie aber nicht in einer Physikalisch-Technischen Bundesanstalt erwartet. Ich verbinde mit ihr eher einen Physiker, der eine Idee hat und diese umsetzt. Die Umsetzung wurde uns gezeigt, doch nicht wie diese Idee zu Stande kommt. Das hätte ich mir noch gewünscht.

Daniel Woelffling, 9c

 

Hotel H10 Ku'damm

Im Hotel H10 am Berliner Ku'damm angekommen, wurden wir freundlich von zwei Damen    empfangen, die uns das Hotel zeigten. Wir sahen die Räume der Gäste, das Restaurant und die Einrichtungen des Despacio Beauty Centres. Im Anschluss daran erfuhren wir etwas über die Geschichte des Hotels, unter anderem, dass das Hotel früher eine Schule gewesen ist. Wir wurden auch über Ausbildungswege informiert und darüber, welche Eigenschaften man braucht, um in die Arbeitswelt des Hotels einzutreten.

Fatima Elkhrbash, 9c

 

Überbetriebliches Ausbildungszentrum (ÜAZ) Lehrbauhof Berlin

Uns wurde zunächst etwas über die Geschichte des Lehrbauhofes und dessen Ausbildungsmöglichkeiten erzählt Anschließend begann der Rundgang auf dem Lehrbauhof und wir wurden durch mehrere Hallen geführt. Zu Beginn sahen wir den Bereich, wo gelehrt wurde, wie man unter anderem Stahlbeton angefertigt wird. Uns wurde erklärt, warum der Stahl in dem Beton enthalten ist. Dann gingen wir zum Rohrbau und zum Straßenbau. Die größte Aufmerksamkeit galt den Stuckateuren, denn die Arbeit, die diese Leute machen, ist echt erstaunlich. Bei diesem Beruf sind Fingerspitzengefühl und Schnelligkeit gefragt, weil der Gips, mit dem sie arbeiten, schnell hart wird. Es ist bemerkenswert, wie schnell die Stuckateure arbeiten und auch, dass es am Ende so schön aussieht.
Zum Schluss waren wir noch beim Trockenbau und den Fliesenlegern. Am Ende der Führung wurde uns noch ein Katapult gezeigt, welches auf dem Lehrbauhof gebaut wurde. Den Abschluss unserer Exkursion bildete eine kurze Fragerunde.

Dana Scharf, 9c

Berliner Polizei

Die Polizei Berlin ist für die Sicherheit von über 3,4 Millionen Berlinerinnen und Berlinern und Gästen dieser Stadt verantwortlich, wie uns vor Ort bei einer kleinen Einführungspräsentation erzählt wurde. Außerdem erfuhren wir, dass die Polizei auch ein großes Spektrum von Ausbildungen anbietet (Ausbildung zum Polizisten, zum Verwaltungsfachangestellten ...).

Im weiteren Verlauf wurden wir durch einzelne Abteilungen geführt. So durften wir in eine Waffenkammer schauen und auch einige ungeladene Waffen in die Hand nehmen. Ein Polizist hat uns während dessen erklärt, was die angehenden Polizisten zum Umgang mit Waffen alles lernen. Danach sahen wir uns die Sportanlage gemeinsam mit unseren Betreuern von der Polizei an. Uns wurde erklärt, wie der Sport-Einstellungstest bei der Polizei abläuft und welche Ansprüche gestellt sind. Zu guter Letzt ging es dann noch zu dem sogenannten „Übungsdorf“. Dort übt z. B. das SEK Einsätze wie zum Beispiel bei einer Geiselnahme oder einem Terroranschlag. Insgesamt war es ein sehr spannender und interessanter Ausflug.

Amelie Kurz, 9c

In der Hotellobby
Das Hotel H10 Ku'damm - Außenansicht